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Provence Urlaub vom 23.8. - 7.9. 2002
Die Anreise in die Provence erfolgte komplett über Landstrasse,
um die Autobahngebühren in der Schweiz zu umgehen. Eigentlich ein guter
Gedanke, aber rückwirkend betrachtet...war er doch nicht so gut. In der Schweiz
darf man auf der Landstrasse nur 80 km/h fahren, und weil die Schweiz so klein
ist, kommt auch alle Nase lang ein Ort. Und in diesem gilt dann "Generell
50km/h" :-(
Am ersten Tag schafften wir es mit Mühe und Not bis nach Annecy, nachdem wir im
Freitagabendchaosverkehr von Genf doch geschlagene 2 Stunden verbracht hatten.
Irgendwann haben wir dann doch wieder aus der Stadt rausgefunden, wenn auch in
der falschen Richtung.
Gerade, als wir entnervt anhielten, um uns zu orientieren, hielt ein
freundlicher Biker mit seiner Enduro an, und fragte uns, ob er uns helfen
könne. Das konnte er, und zwar sehr gut. In nicht gerade langsamen Tempo ging
es über kleinste Ortschaften und nur 10 Minuten später hatten wir die Grenze
zu Frankreich überschritten. Nach Annecy zu kommen, war nun kein Problem mehr,
und somit war der erste Tag der Anreise geschafft.
Am zweiten Tag gab es keine Probleme dieser Art mehr, über die Route Napoléon
führte uns der Weg über Grenoble bis nach Sisteron, kurz danach bogen wir
Richtung Luberon-Gebirge ab.
In den folgenden Tagen machten wir einige Touren in der Gegend. Diese hatten wir
aus dem Buch "Lust auf Provence" vom Highlights-Verlag
(ISBN 3-933385-13-X) Die Touren sind sehr gut beschrieben und enthalten auch genügend
Informationen über Dinge rechts und links der Strasse.
Wir hatten für die zwei Wochen eine sehr schöne Ferienwohnung gemietet, die
Adresse gebe ich per Mail gerne Weiter. Die Bilder unseres Urlaubes sind hier.
Der Rückweg nach hause wurde aus Zeitgründen über die Autobahn gewählt.
An einem Tag ist auf diese Weise der süddeutsche Raum bequem zu erreichen, auch
wenn für das Sitzfleisch die Schmerzgrenze schon in absehbare Nähe gerückt
ist :-)) Für die Fahrt von Orange bis nach Mulhouse muss man für ein Motorrad
ca. 22,-€ einrechnen, was im Vergleich zu einer Übernachtung im Hotel dann
doch wieder recht billig erscheint.
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